Andrea Loettgers
studierte in Göttingen und Heidelberg Physik. Gegenstand
ihrer Diplom- und Doktorarbeit bildeten Computer Simulationen
von Neuronalen Netzwerken und komplexen Moleküldynamiken.
1996 wechselte sie in die Wissenschaftsgeschichte und begann
mit einer Fallstudie zur experimentellen Praxis im ausgehenden
19. Jahrhundert. Schwerpunkt dieses Projektes bildete die Frage
welchen Raum die Entwicklung, der Umgang und die Anwendung von
wissenschaftlichen Instrumenten innerhalb der experimentellen
Praxis einnehmen und auf welche Weise die experimentelle Praxis
durch diesen Umgang gepraegt wird. Das Projekt wurde am
für Wissenschaftsgeschichte in Göttingen und am Max
Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte durchgeführt.
Nach Abschluss des Projektes ging sie 2001 für ein Jahr als
Instructor in History of Science an das California Institute of
Technology in Pasadena, USA.
Seit August 2002 arbeitet Andrea Loettgers an der Professur für
Technikgeschichte an der ETH an einem Habilitationsprojekt: Historical
and Epistemological Investigation of the Development and Application
of Computer Simulations : Neural networks and Spin-glasses.
Publikationen