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Barbara Bonhage
studierte an der Universität Zürich und Paris I
(Panthéon-Sorbonne) allgemeine Geschichte, Literaturwissenschaft
sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. In ihrer Lizentiatsarbeit
beschäftigte sie sich unter dem Titel "Unternehmerische
Entscheidungen im Spannungsfeld gesamtwirtschaftlicher Veränderungen"
mit dem organisatorischen Wandel der Bank für elektrische
Unternehmungen (Elektrowatt) in der Zwischenkriegszeit und
im Zweiten Weltkrieg. Zwischen 1998 und 2001 war sie zuerst
wissenschaftliche Mitarbeiterin, später Teamleiterin
des Bereichs "Banken" bei der Unabhängigen
Expertenkommission - Schweiz Zweiter Weltkrieg. Ihre Forschungsschwerpunke
waren Restitutions- und Wiedergutmachungsprozesse bei Schweizer
Banken in der Nachkriegszeit, insbesondere der Umgang
der
Banken mit nachrichtenlosen Vermögen. Der Titel ihrer
Dissertation, die sie im Frühjahr 2002 abschloss, lautet:
Schweizer Banken und "Drittes Reich": Bankgeschäfte,
Kundenbeziehungen und Restitutionsprobleme. Barbara Bonhage
ist Co-Autorin des 2006 erschienenen Lehrmittels "Hinschauen
und Nachfragen. Die Schweiz und die Zeit des Nationalsozialismus
im Licht aktueller Fragen." Das Buch wurde mit dem Worlddidac Award 2006 ausgezeichnet.
Seit 2002 hat sie am Institut
für
Geschichte, Technikgeschichte an der ETH Zürich eine
post-doc Position inne und befasst sich mit der Digitalisierung
der Telekommunikation
seit
den
sechziger Jahren als Aspekt gesellschaftlichen Wandels.
Publikationen
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