Lea Haller, geb. 1977, ist seit 2007 wissenschaftliche Assistentin am Institut für Geschichte der ETH. Sie hat in Zürich und Hamburg Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Kulturwissenschaft und deutsche Linguistik studiert und 2011 zur Geschichte des Cortisons promoviert. Die Arbeit befasst sich mit der interdependenten Genese biologischer Regulierungskonzepte, chemisch-pharmazeutischer Hormonforschung und medizinischer Therapie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und wird im Frühjahr 2012 im Chronos-Verlag erscheinen.
Lea Haller war Kollegiatin im Graduiertenkolleg des
Zentrums Geschichte des Wissens und Mitglied im ESF-Netzwerk
DRUGS. Forschungsaufenthalte führten sie ans Collegium Budapest (2010) und ans New Europe College Bukarest (2011).