| Archiv
zur Geschichte der Kernenergie in der Schweiz (ARK)
David Gugerli,
Patrick Kupper,
Tobias Wildi, Esther Geiger,
Christian J. Huber,
Wolfgang Wahl
english summary
Im Projekt ARK der Technikgeschichte der ETH Zürich sind in
den Jahren 2002-03 verschiedene umfangreiche Aktensammlungen zur
Geschichte der Kernenergie an die ETH Zürich gebracht und dort
ins Archiv der ETH Zürich eingegliedert worden. Entstanden
ist das "Archiv zur Geschichte der Kernenergie in der Schweiz"
(ARK). Sowohl bezüglich der Herkunft der Akten als auch bezüglich
der Nutzungsmöglichkeiten für die Forschung dürfte
es, was die Geschichte der Atomenergie betrifft, wohl weltweit einzigartig
sein.
Das ARK ist das zentrale Archiv für Akten und Medien zur Geschichte
der zivilen Nutzung der Kernenergie in der Schweiz. Die Archivbestände
stammen von Firmen, Forschungs- und Bundesinstitutionen sowie Privatpersonen.
Hervorzuheben sind die Bestände der Kernkraftwerk Kaiseraugst
AG, der Nationalen Gesellschaft zur Förderung der industriellen
Atomtechnik (NGA), BBC Brown Boveri & Cie., Elektrowatt und
dem Eidgenössischen Institut für Reaktorforschung EIR
(heute PSI) sowie die Nachlässe von Privatpersonen. Die Akten
sind physisch gesichert, inhaltlich bewertet, systematisch geordnet
und elektronisch verzeichnet. Die Laufzeit der Archivalien liegt
zwischen 1941 und 1998. Im erschlossenen Zustand beanspruchen sie
214 Laufmeter Platz.
Seit Januar 2004 ist das ARK als Teil des Archivs
der ETH Zürich öffentlich zugänglich. Für
Recherchen stehen Benutzerinnen und Benutzern neben Findbüchern
auf Papier im Web die elektronische Archivdatenbank
online des Archivs der ETH Zürich zur Verfügung. Die
Dokumentation
ARK gibt Auskunft über Aufbau und Inhalte des ARK. Im Lesesaal
der Spezialsammlungen der ETH-Bibliothek können die Archivbestände
vor Ort eingesehen werden. Über den aktuellen Stand der Forschung
geben die beiden Dissertationen von Tobias Wildi Der
Traum vom eigenen Reaktor und Patrick Kupper Atomenergie
und gespaltene Gesellschaft Aufschluss, die 2003 im Buchhandel
erschienen sind und sich bereits auf Archivmaterial aus dem ARK
stützen.
Dokumentation
ARK pdf (357 kb)
ETH
Life Bericht zur Archiveinweihung vom 26.01.2004
Kenndaten des Archivierungsprojekts ARK
Projektinhaber
Prof. Dr. David Gugerli, Professur für Technikgeschichte,
Institut für Geschichte ETH Zürich
Projektteam
Leitung: Dr. Patrick Kupper, Dr. Tobias Wildi (Technikgeschichte
ETH)
Archivierungsfragen: Christian J. Huber (Archiv ETH)
Archivarin, Archivar: Esther Geiger, Dr. Wolfgang Wahl (Technikgeschichte
ETH)
Zusammenarbeit
Bereich
Spezialsammlungen der ETH-Bibliothek, Dr. Rudolf Mumenthaler
Archiv
der ETH Zürich, Stefan Gemperli (bis Ende 2002) Angela
Gastl (seit 2003)
Paul Scherrer Institut,
Martin Jermann
Archiv Kernenergie Schweiz, Dr. Rudolf Meier, Dr. Peter Tempus
Finanzierung
Unterausschuss Kernenergie (UAK) der Ueberlandwerke (UeW)
Gerold
und Niklaus Schnitter Fonds für Technikgeschichte
Bereich Spezialsammlungen der ETH-Bibliothek
Professur für Technikgeschichte, Institut für Geschichte
ETH Zürich
Paul Scherrer Institut PSI
Laufzeit
Vorarbeiten: Januar-August 2002
Erschliessungsprojekt: September 2002-Dezember 2003
Abschlussarbeiten Januar-Februar 2004
Archiveröffnung Januar 2004
English Summary
The Project Archives of the History of Nuclear Energy in Switzerland
(ARK ) incorporated scattered record collections in the Archives
of the ETH Zurich. Especially noteworthy are the collections Kernkraftwerk
Kaiseraugst AG, Nationale Gesellschaft zur Förderung der
industriellen Atomtechnik (NGA), BBC Brown Boveri & Cie.,
Elektrowatt and Eidgenössisches Institut für Reaktorforschung
EIR (today PSI). All records were physically safeguarded and its
contents were analysed, organised, and recorded. Since January
2004 the records are publicly available as part of the Archives
of the ETH Zurich. Research may be done via World Wide Web in
the Archival
Database Online of the Archives
of the ETH Zurich or in the finding aids in the reading room
of the Special
Collections of the ETH-Bibliothek.
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