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anna.mattern@history.gess.ethz.ch
Anna Mattern ist im November 2023 wissenschaftlicher Gast an der Professur für Technikgeschichte. Sie studierte Geschichte, Kunstgeschichte, evangelische Theologie und Politikwissenschaft im Bachelor an der TU Dresden und absolvierte ihr Masterstudium in Geschichte ebenfalls in Dresden. Ihre Masterarbeit verfasste sie zum Thema „Invektivität als Diskursregel in der Nuklearen Debatte der 1970er und 1980er Jahre“. Während des Studiums arbeitet sie als studentische Hilfskraft an der Professur für Technik- und Technikwissenschaftsgeschichte und in der Kustodie. Praktika absolvierte sie in der Kustodie der TU Dresden und im Stadtmuseum Schwedt/Oder. Seit Herbst 2021 arbeitet sie wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur für Technik- und Wirtschaftsgeschichte der TU Dresden.
Im Mai 2022 begann sie ihr Promotionsprojekt, welches seit Januar 2023 mit dem Maria-Reiche-Doctoral Fellowship gefördert wird. Unter dem Titel „Die mechanisch-technologischen Sammlungen als Knotenpunkte des Wissens und ihre Bedeutung im Spannungsfeld zwischen Hochschule, Wirtschaft und Politik (1850–1950)“ sollen die entsprechenden Sammlungsbestände der heutigen TU Dresden und der ETH Zürich rekonstruiert werden. Das Projekt betrachtet die Sammlungen einerseits aus praxeologischer Perspektive als „Doing Science“ und fragt nach ihrer Bedeutung für die Lehre und Wirtschaft. Andererseits nährt es sich der Thematik mithilfe der Netzwerkanalyse, um die wissenschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen nationalen wie transnationalen Akteure sichtbar zu machen und die Funktion der Sammlungen innerhalb des Netzwerkes zu definieren. Auf einer dritten Ebene soll darüber hinaus der Umgang mit dem Wissen in den mechanisch-technologischen Sammlungen thematisiert werden.
